Die Arbeitsgruppen stehen allen Mitgliedern der Plattform offen.
Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit, sich aktiv in den beiden Arbeitsgruppen „R&D, Innovation und Pilots“ und „Policy“ zu engagieren. Die Arbeitsgruppen kommen in regelmässigen Calls und Treffen zusammen. Ziel ist es, CDR-Themen über Sektor-Grenzen hinweg zu diskutieren, Lösungen zu entwickeln und Kooperation zu initiieren und zu stärken.
In dieser Arbeitsgruppe tauschen sich Fachpersonen und Entscheidungsträger:innen aus Industrie, Verwaltung, Forschung und Zivilgesellschaft über Projektideen, Ergebnisse, Learnings, aktuelle Herausforderungen und die künftige Skalierung von CDR-Methoden aus. Die Arbeitsgruppe konzentriert sich auf die Überbrückung der Kluft zwischen innovativer Forschung, Pilotprojekten und Skalierung. Sie dient als Netzwerk, bietet Feedback zu CDR-F&E-, Innovations- und Pilotaktivitäten und erkundet potenzielle Synergien. Die Mitglieder tauschen Informationen über Innovationstrends, laufende und geplante Projekte, Finanzierungsmöglichkeiten und Kooperationsaussichten aus. Die Gruppe, die von Cyril Brunner (ETH Zürich), Björn Niesen (Empa) und Samuel Eberenz (Risiko-Dialog) gemeinsam geleitet wird, trifft sich regelmässig online und mindestens einmal pro Jahr in Präsenz. Eine Mailingliste erleichtert den Informationsaustausch und die Kommunikation zwischen den Treffen.
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In der Schweiz sind die politischen Massnahmen und Regulierungen für die CO₂-Entfernung und -Speicherung in den Anfängen. Mit der CDR Swiss Policy Arbeitsgruppe wollen wir aus einer Multi-Stakeholder-Perspektive zu Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen und gemeinsam gestalteten Ausbau von CDR beitragen. Darüber hinaus bieten wir einen Raum für den internen Austausch über politikbezogene Entwicklungen und Aktivitäten und koordinieren Interventionen. Die Arbeitsgruppe wird gemeinsam von Valentina Nesa (EBP) und Lukas Fehr (Risiko-Dialog) geleitet. Eine Mailingliste ermöglicht es den Mitgliedern, zwischen den Treffen Informationen auszutauschen, Fragen zu stellen und in Kontakt zu treten. Helfen Sie mit, fruchtbare Rahmenbedingungen für CDR in der Schweiz zu schaffen!
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Die Arbeitsgruppe untersucht die Rolle von Bio-based Solid Carbon Removals (BSCR) im Kontext von Netto-Null-Zielen für Städte und Regionen bis 2040. Im Flagship Projekt DeCIRRA wurde erkannt, dass Senken für festen Kohlenstoff noch als Nische betrachtet werden und zum Teil in den Energie- und Decarbonisierungs-Modellen nicht richtig abgebildet sind, obwohl sie teilweise deutlich günstiger und technisch reifer sind als andere Konzepte. Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich, initiiert von engagierten Plattformmitgliedern und unabhängig von der Geschäftsstelle, eine Arbeitsgruppe bzw. Taskforce gebildet, mit dem Ziel, das entstandene Netzwerk und Wissen zu erweitern und BSCR bekannter zu machen. In erster Linie fokussiert sich unsere Gruppe auf Carbon Management Technologien (CMT) zur Speicherung von Kohlenstoff aus Biomasse in verschiedenen Bodentiefen durch Prozesse wie Pyrolyse oder Hydrothermale Carbonisierung (HTC). Folgende Personen sind in der Arbeitsgruppe aktiv: Christina Marchand, Gabriel Gerner (ZHAW), Roman Hüppi (myclimate), Pirmin Aregger (Recoal), Noel Schweizer (Inkoh), Rienk Smittenberg (WSL), Stefan Gautschi (gautschi-eng, GRegio Energie AG), Urs Baier (Biomasse Suisse).
Derzeit beschäftigen uns for allem folgende Themen: Energetische Nutzung versus Carbon Removal (z.B. Holzverbrennung vs. Pyrolyse, Biogas vs. Humusdünger, Klärschlammverbrennung vs. HTC und der Vergleich der verschiedenen CMT im Hinblick auf zeitliche Verfügbarkeit, TRL und systemische Machbarkeit; Co-Benefits (Nährstoffversorgung, Bodenkohlenstoff); Politische Rahmenbedingungen (Schweiz und EU); Juristische Herausforderungen (Umsetzung Abfallstoff zu Wertstoff); Kosten und Skalierungsmöglichkeiten.
Das sind unsere Ziele für das aktuelle Jahr: Weitere Berechnungen der Potentiale durch verschiedene Energie- und Klimamodelle initiieren, um vor allem die Rolle von Bio- und Hydrochar bis 2040 besser zu verstehen; Weitere Vernetzung & Ausstrahlung in Politik & Wirtschaft & Forschung und dadurch Pilotprojekte und Sandboxes ermöglichen; Best Practices aus dem Ausland in der Schweiz bekannter machen.
Falls Sie Interesse an unserer Arbeit haben oder uns unterstützen wollen, dann melden Sie sich bei Christina Marchand (christina.marchand (at) zhaw.ch)
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«Im CDR-Bereich machen wir viele Dinge zum ersten Mal und werden dies auch weiterhin tun. Es ist normal, dass nicht alles auf Anhieb funktioniert. Die CDR Swiss-Arbeitsgruppe ist sehr hilfreich, um als Gemeinschaft aus diesen Erfahrungen zu lernen.»
Co-chair Arbeitsgruppe R&D, Innovation
Cyril Brunner